Mitgliedern erlauben eine neue Seite anzulegen

WordPress Multisite erlaubt registrierten Mitgliedern neue Seiten anzulegen.
Im konrekten Beispiel werden dafür Subdomains verwendet.

Damit diese Subdomains ohne zusätzlichen Aufwand auf dem virtuellem Server angesprochen werden können, kann in den DNS-Einstellungen ein Wildcard Eintrag vorgenommen werden.

Plesk: Start –  Abonnements – DOMAIN (z.B. mesuma.de) – Websites & Domains – DNS

Host Eintragstyp Wert
*.mesuma.de A 92.51.132.159

Wird eine IP-Adresse gemeinsam für mehrere Domains benutzt, sollte zusätzlich als Standardseite der IP-Adresse die Domain der WordPress-Installation eingetragen sein.

Plesk: Start – Tools & Einstellungen -Verwaltung von IP-Adressen

Anmerkung:
Dies ist nicht die einzige Lösung für diese Aufgabe. Im Netz werden andere Vorgehensweisen vorgeschlagen. Allerdings kommt diese Lösung alleine mit Eintragungen im Plesk aus.

Eigene Domain oder Subdomains von anderen Servern?
Will ein Mitglied seinen Blog auf einer eigenen Domain oder einer Subdomain einer anderen Domain, als die der WordPress-Installation einrichten – sind zusätzliche Anpassungen notwendig.

Für mein kleines WordPress-Netzwerk habe ich mich gegen eine automatische Einrichtung der Sonderfälle entschieden.

Dennoch können Mitglieder diese Option verwenden.

In diesem Fall wird zunächst die neue Seite als Subdomain eingerichtet und kann auch bereits mit Inhalt gefüllt werden.

Das Mitglied schickt eine Private Nachricht an den Admin mit den gewünschten Daten und der Admin – also ich – führt die notwendigen Anpassungen durch un bestellt ggf. die gewünschte Domain.

WordPress – Multi-Site

WordPress – ist ein beliebtes Content Management System, welches in Form eines Internet-Tagebuches geführt wird. WordPress ist OpenSource und darf kostenlos verwendet werden. Jeder darf und sollte der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Damit ist vorallem Unterstützung gemeint: Verbesserung der Programme, finden und melden von Schwachstellen, Entwicklung von Erweiterungen, Übersetzungen, Unterstützung andere Anwender im Forum oder Werbung für WordPress auf der eigenen Homepage.

Aber auch bei WordPress gibt es regelmäßig Updates!

Wer mehrere Seiten unter WordPress betreibt bzw. als Webmaster betreut, muss dann auf jeder Seite die Updates installieren. Das heisst: Webspace sichern, Datenbank sichern, Updates durchführen, Daumen drücken, dass alles in Ordnung ist …

Ich habe mehrere Webseiten in WordPress zu betreuen und hatte bisher kaum Probleme. Dennoch Zeit ist Geld, deshalb habe ich die Multi-Site Funktion getestet.

WordPress Multisite

WordPress Multisite ist eine systemeigene WordPress-Funktion, die standardmäßig deaktiviert ist. Mit der Aktivierung dieser Funktion kann ein Netzwerk mit beliebig vielen eigenständige WordPress-Instanzen eingerichtet werden.

Diese Funktion kann mit Unterverzeichnissen, Subdomains und externen Domains arbeiten.

Als erstes habe ich WordPress überall gesichert und ein frisches WordPress auf einer freien Domain eingerichtet.
Danach die Multi-Site Funktion aktiviert und dann erstmal getestet.

Wenn die neue WordPress Installation auf einer anderen Domain oder auch auf einem anderen Server liegt, als die bisher eingerichteten Internet-Tagebücher, ist etwas Handarbeit notwendig:

Beispiel: mwp.pcdino.de
www.pcdino.de liegt auf einem anderen Server.
Dort – auf pcdino.de – muss in den DNS-Einstellungen ein A-Name Eintrag hinzugefügt werden mit der IP des Servers auf dem sich die WordPress-Installation befindet.
Auf dem Server mit der WordPress-Installtion muss sichergestellt werden, dass mwp.pcdino.de auf das richtige Verzeichnis zeigt. Dies habe ich mit der Einrichtung eines Domain-Alias für die Domain: mesuma.de erreicht.

*** Warten ***
Änderungen von DNS-Einträgen sind nicht sofort im Netz verfügbar, es kann 24-48 Stunden dauern, oder es geht auch mal schneller.

Voila, mit etwas Geduld wird die neue Seite angezeigt.

Fein! Nun geht es weiter mit allen vorhanden WordPress Blog’s. Diese werden auf der WordPress Multi-Site „neu erstellt“ und anschl. auf die gleiche Weise eingerichtet, wie oben beschrieben. Danach wird jeweils die Sicherung eingespielt.

Anmerkung
Diese Aktion war vor fast 2 Jahren. Seitdem gab es eine Menge Updates im Core oder bei den Plugins. Bei jedem Update freue ich mich darüber, dass ich jetzt alle Tagebücher auf einmal updaten kann.

Es ist einUpdate verfügbar …

Schon wieder ein Update. Mein Laptop, mein Server, mein Desktop-PC alle möchten sie gern und immer öfter Updates laden und selbstverständlich auch installieren.

Quellen für Updates gibt es viele: Microsoft, Adobe, Oracle, Antivir …

Warum so viele Updates?

Das ist Marktwirtschaft, wer nicht aktuell mit der Zeit geht, verliert schnell an Marktanteilen und wird von der Konkurrenz überholt. Alle Neuerungen und Verbesserungen müssen also schnell an den Mann, die Frau und auf den Computer oder Laptop. Dabei werden in der Hitze des Gefechtes Stolperfallen übersehen. Fehler im Programm oder in der Konzeption, die Hackern den Eingang durch die Hintertür erlauben. Solch eine Sicherheitslücke muss schnell geschlossen werden, also muss schnell ein Update her.

Gibt es auch Verbesserungen?

Meist sind in Updates keine bahnbrechenden Verbesserungen enthalten. Dennoch ist es aus Sicherheitsgründen ratsam Updates zu installieren.

Als Webmaster mit eigenem Webspace oder virtuellem Server gibt es weitere Quellen für Updates: Betriebssytem des Servers, Webserver-Software und die verwendete Software für die Erstellung bzw. Bearbeitung der Webseite.

Zumindest für WordPress habe ich als Webmaster von mehreren Internet-Tagebüchern etwas Unterstützung bekommen: Das Zauberwort heisst: Multi-Site.